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Johann Georg Hamann → Johann Christoph Hamann (Bruder)
Königsberg, 30. Oktober 1759
ZH I, 434



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Königsb: den 30. Octobr. 1759.

Mein lieber Bruder,

Ich habe zweyerley Anliegen an Dir, womit ich den Anfang machen will.
Das erste betrift eine Erinnerung einer alten Bitte und Versprechens nach
Trutenau einen Schlafpeltz zu besorgen; gleich dem meinigen. Du weist wie
gefällig sich diese ehrl. Leute immer gegen uns bewiesen. Fällt es Dir zu schwer;
so will gern die Hälfte des Preises bezahlen. Sein Wort muß man aber halten,
und gute Freunde nicht vergeßen. Weil dies aber aufgewärmter Kohl ist, und
ich bloß Deinen überhäuften Geschäften die Ermangelung Deiner Pflicht in
dieser Kleinigkeit zuschreibe; so will mich nicht länger damit aufhalten.
Mein zweyter Antrag betrift eine ganz neue Gefälligkeit, und ich wage
denselben bloß aus gutem Vertrauen auf Deine Gesinnungen. Baßa hat mir mit
voriger Post geschrieben, daß er Geld braucht vor der Hand zu seinen nöthigen
Ausgaben; und ersucht mich darum ihn zu dienen. Ich habe bloß zu dem
nothdürftigsten Gebrauch und zwar nicht viel übrig. Da ich nicht vermuthe, daß
Du Dein Geld angegriffen; so wirst Du beßer thun damit zu wuchern. Es
ist eben so gut, als wenn Du es mir vertrauest, und Du hast mehr Sicherheit
bey ihm als bey mir. Höre meine Gründe, und denn urtheile.
1. Ich sehe mich dadurch als durch ein Merkmal seiner Freundschaft geehrt,
daß er zu mir seine Zuflucht nimmt.
2. Ich bin ihm verbunden, es sey wie es wolle zu dienen, da er mir mit gleicher
Grosmuth gedient.
3. Ich müste meinen Vater darum ansprechen, und denn wäre es doch von
dem Deinigen, oder von dem Unsrigen. Dies würde aber theils
weitläuftig und zu umständlich seyn, theils muß ich Unsern Alten von aller
irrdischen Sorge und Unruhe abhalten, die ihn ohnedem schon zu sehr drückt.
4. Ich entziehe Dir dadurch eine Gelegenheit Dich einen ehrl. Mann, der mein
Freund ist, verbindlich zu machen, und die Anerbietung, die ich Dir jetzt
thue, Deinen Nächsten zu dienen, wirst Du als ein Glück nicht aus der
Hand laßen.
Weil Du Dein Gold nicht gern verlieren wirst; so gieb es ihm als ein Pfand
und laß es bey dem HE Mag. versetzen. Wenn dieser ehrl. Mann auch weiß,
daß Du 50 # hast, so wirst Du ihm kein Staatsgeheimnis verrathen, noch
eine Blöße geben. Ich überlaße Dir und Baßa die Art wie ihr das einfädeln
wollt. Kann er Dir Interessen geben, so nimm sie sicher an; wo nicht, so
schenk sie mir.
Ich bin willens einen offnen Brief an Baßa einzulegen. Dies darf Dich
nicht hindern, wenn es Dir unmögl. oder unthunlich fällt, ihm abzuschlagen.
Nur eins bitte mir als eine wesentl. Bedingung aus, davon keinen Senf in
Deiner Antwort zu machen, und im vorbeygehen, ja oder nein, mir zu melden,
oder die Nachricht davon dem HE Baßa selbst zu überlaßen. Vergiß das nicht.
Ich wünschte, daß ich meinen Vater selbst darüber sprechen könnte; ich halte
es aber für beßer ihn mit nichts zu beunruhigen. Er ist seit einiger Zeit mit
einem Husten beschwert, der ihn sehr mürbe macht, und ich fürchte, daß ihn
ein Lager wieder bevorsteht. Bete für Ihn und für mich. Gott sey Ihm und
uns allen gnädig, und lehre uns Seinem heiligen Willen uns zu unterwerfen.
Eben jetzt fangen die Glocken an die Jgfr Brandtin zu belauten, auf die
Lauson parentiren wird. Herr lehre uns bedenken, daß wir sterben müßen,
auf daß wir klug werden!
HE. Rectors Brief habe gestern erhalten, der mir Dein Wohlbefinden
berichtet. Ich werde ihn nicht antworten. Es bleibt bey meinem Vorsatz unsern
Briefwechsel zu unterbrechen auf eine Zeit lang. Wiederhole meine
Versicherung in Ansehung deßen, was für seine liebe Mama kommen soll.
Dergl. Commissionen werde gern für ihn übernehmen, und worinn ich sonst
mit gutem Fuge dienen kann. Außer vielen äußerl. Gründen, an deren
Erklärung niemanden gelegen, hören die beyden inneren Bestimmungen meines
Briefwechsels auf. Meine Commission an ihn ist zu Ende; ich habe ihm nichts
mehr zu sagen. Die andere Ursache hat gleichfalls aufgehört. Mein Freund ist
Sonntags abgereiset, und schickte gestern den Mag. Kant uns nochmals
grüßen zu laßen. Ich preise Gott für alle Gnade, die Er mir erwiesen. Herr B.
hat mir alle mit die Achtsamkeit, Redlichkeit und Zärtlichkeit erwiesen,
die gute Freunde sich schuldig sind, wenn sie sich gleich genöthigt sehen nach
verschiednen Entwürfen zu leben. Ich kann ihm nichts darinn zur Last legen, muß
aber die Ehre davon auch dem Geber aller guten Gaben, worunter auch das
tägliche Brodt der Freundschaft gehört, allein zuschreiben. Ich lese jetzt den
Chrysostomus, und werde Dir eine Stelle abschreiben, die ich heute in ihm gelesen:
„Du must Dir Freunde machen? Mache Dir Freunde Gott zur Ehre. Du
must Dir Feinde machen? Mache Dir Feinde, Gott zur Ehre. Wenn wir uns
auch nicht solche Freunde gewinnen, durch welche wir Reichthümer erlangen,
deren Tisch wir genüßen, und durch welche wir mächtig werden können; so
wollen wir diejenigen aufsuchen, und uns zu Freunden machen, die unsre Seelen
immer in Ordnung halten
, die uns zur Erfüllung unserer Pflichten
ermahnen
, die uns bestrafen, wenn wir sündigen, die uns aufrichten, wenn
wir straucheln, und die uns mit Gebet und Rath beystehen, um uns zu Gott
zu bringen
. Wiederum dürfen wir uns um Gottes Willen Feinde machen.
Wenn Du einen Schwelger und Unreinen siehst, einen Menschen voll Bosheit,
voll irriger Lehren, der dich zum Fall zu bringen und Dir zu schaden
sucht:
so weiche von ihm und fliehe zurück. Das verlangt Christus von Dir:
Wenn Dich Dein rechtes Auge ärgert; so reiß es aus, und wirf es von Dir. Er
befiehlt Dir Deine liebsten Freunde, die Dir so theuer als Deine Augen
und Dir bey den Geschäften dieses Lebens eben so unentbehrl. sind,
auszureißen und wegzuwerfen, wenn sie Dir an Deiner Seeligkeit hinderlich sind.„
Ich habe gestern seine 6 Bücher vom Priesterthum mit viel Zufriedenheit
gelesen. Weil das Christenthum in einem königl. Priesterthum besteht, so
ist dies ein Buch für jeden Christen. Ein Kunstrichter wird mehr Hypochondrie
als Beredsamkeit darinn finden. Was für ängstl. schwülstige, übertriebene
Begriffe machte sich dieser Mann von seinem Stande; und wie furchtsam und
schlecht dachte er von sich selbst. Ich habe eine schwache kleine Seele, schreibt er,
die nicht allein vielen Leidenschaften, sondern der bittersten unter allen, der
Misgunst leicht unterworfen ist, die weder die Schmach noch die Ehre
gelaßen ertragen kann, sondern von dieser über die Maaßen aufschwillt, und
von jener allzusehr erniedrigt wird.
Meine Entschuldigungen unsern Briefwechsel biß auf längere Tage
auszusetzen, oder biß auf einen dringenden Grund sind nicht zum Schein. Es
fehlt mir gewiß an Zeit unnütze Briefe zu schreiben, von denen ich
Rechenschaft ablegen soll; und mein Gemüth ist durch allerhand Sorgen meiner
ersten Munterkeit beraubt, zu der ich mich sammlen will und muß. Ich habe
nicht aufs ungewiße gelaufen, noch in die Luft gefochten, sondern ein Ziel
und Gegenstand gehabt, die ich erreicht. Wenn der Ackersmann seine Saat
ausgestreut, so findt er seine Ruhe in kleinen Hausgeschäften, und überläst
sein Ackerwerk dem Seegen Gottes.
Chrysostomus hat 5 Predigten über die Unbegreiflichkeit Gottes
geschrieben, durch deren Lesung sich die Philosophen ein wenig unterrichten
können, welche aus den Eigenschaften des höchsten Wesens so viel große
problematische Wahrheiten herzuleiten im stande sind. Die Idee, die sich
Schulmännergelehrte von Gott und seinen Eigenschaften machen, ist
vielleicht schlechter als der Athenienser ihr Altar, auf dem sie einem
unbekannten Gott dienen. Doch wenn der Philosoph nur weiß, daß Gott das
höchste Wesen ist, so flüst aus diesen Begrif seine höchste Weisheit und Güte,
das Urtheil über seine Werke, wie eine Zigeunerinn aus den Zügen der Hand
den ganzen Lebenslauf eines Menschen, oder ein Moralist aus dem gegebenen
Charakter den ganzen Mechanismus sittlicher Handlungen herleiten kann.
Wer also den Beweiß einer besten Welt auf die Eigenschaften eines
unsichtbaren, und unbegreiflichen Wesens gründen will, der versteht seine Frage
nicht, und in welches Fach sie gehört.
Ich habe gestern das griechische Testament wieder Gott Lob! anfangen
können, und eine griechische Grammatic von ein Paar Bogen gefunden, wie
ich sie gewünscht. Der Verfaßer heist Wagner. Man muß sie mit ein wenig
viel Aufmerksamkeit lesen, wenn man ihren Nutzen und Gebrauch einsehen
will. Ich habe ein Exemplar für Dich v HE. Rector abgelegt, weil sie einige
gl. kostet, und für mich kein kleiner Fund ist. Ein Grundriß von der Art hat
mir immer im Kopf gelegen. Es hat alle die Vollkommenheiten in sich, die
ich an einem Schulbuch wünsche; kurz, rund und trocken. Es gehört
beynahe eben so viel Mühe aber dazu dergl. Bogen zu lesen als zu schreiben.
Mein alter Vater ist jetzt so gut gewesen mir Deinen Brief an Ihn
vorzulesen. Das Buch hab ich bezahlt und Dir geschickt, weil ich es als eine Hälfte
zu Pluche angesehen; ich habe mich aber sehr in der Güte deßelben betrogen.
Was den Einfall Deiner Muse betrift; so kann dazu nichts sagen. Das hängt
lediglich von Deinem Herzen und Deinem Glück ab. Es ist keine Schuldigkeit
2.) zieh Deine Geschäfte und Deine Zeit zu rath. 3.) auch Deine Ehre und einen
feinen Geschmack. Wache über Dein Herz in den kleinsten Lüsten von der Art,
die öfters viel Folgen haben. Bleibe bey dem Sanften in Deiner Schreibart,
und suche nicht das Starke. Zieh den Magister zu Rath, laß aber sein Urtheil
erst die Probe einer Critick aushalten, ehe Du demselben traust.
Wegen Forstmanns Schriften werde mit HE Wagner reden; und denke
morgen HE. Mag. Kant zu besuchen. Genung auf heute.

den 31. als am Gedächtnistage der Reformation, der zu Wittenberg
gefeyert wird, wie mein Vater mir heute erzählt.
Einen Gruß vom HE Praecentor Radtke, der uns heut frühe 2 Hasen und
ein Birkhuhn geschickt. Er erhält eine Predigerstelle.
Ich habe jüngst Opitzens Büchlein von der Deutschen Poeterey gelesen, das
er in 5 Tagen geschrieben. Dies ist leicht mögl. bey einem Mann, der von seiner
Materie Meister ist. Ich habe auch dabey die Genüge und Ruhe empfunden,
welche man schöpft aus dem geheimen Gespräch und Gemeinschaft
der großen hohen Seelen, die seit hundert ja tausend Jahren mit uns
reden;
wie er sich selbst ausdrückt.
Die Gelehrten haben, was sie in Poeten aufgemerkt, nachmals durch
richtige Verfaßung zusammen geschloßen, und aus vielen Tugenden eine Kunst
gemacht.
Die Poeterey ist nichts als eine verborgene Theologie und Unterricht von
göttl. Sachen.
Daß ihr Wandel nicht das beste Gerüchte hat, kann die Ursache wohl zum
Theil
seyn, daß ihre poetische Gemüther unterweilen etwas sicherer und
freyer sind, als es eine und andere Zeit erlaubt leidet, und nach des Volkes
Urtheil nicht viel fragen.
Sophokles warf dem Eschilus vor, daß nicht er, sondern der Wein seine
Tragedien gemacht habe.
Damit Ronsard sein französisch desto beßer auswürgen könnte, hat er sich
mit der Griechen Schriften ganzer zwölf Jahre überworfen.
Die Erfindung der Dinge ist nicht anders als eine sinnreiche Faßung aller
Sachen, die wir uns einbilden können, der himml. v irrdischen, die Leben
haben und nicht haben, welche ein Poet sich zu beschreiben und
hervorzubringen vornimmt. An dieser Erfindung hänget stracks die Abtheilung, welche
besteht in einer füglichen und artigen Ordnung der erfundenen Sachen.
Lyrische Gedichte erfordern zuförderst ein freyes lustiges Gemüth und
wollen mit schönen Sprüchen und Lehren häufig gezieret seyn wieder der
andern Gedichte Gebrauch, da man sonderl. Maaße wegen der Sentenzen
halten muß, damit nicht der ganze Körper nur lauter Augen zu haben scheine,
weil er auch der andern Glieder nicht.
Bey den Wörtern hat man zu sehen 1.) auf die Zierlichkeit ihrer Auslesung.
2.) auf ihre Zusammensetzung 3.) auf ihre Dignität, Würde und Ansehen.
Ach! ach! wie glücklich ist, dem es so wohl gelingt
Daß er mag Richter seyn! Wie ofte ruft er wohl,
Daß Ganymedes ihm den Mund so machen soll
Als einen Stein, durch den der Goldschmied Urtheil spricht;
Ob auch gewiß das Gold recht gut sey oder nicht.
Eine Stelle des Theocrits übersetzt; warum ein Kunstrichter hier den
Ganymed zu seinen Patron erwählt, weil er Mundschenk des Zevs ist? oder aus
einer andern mythol. Grille, möchte wohl wißen.
— — Die freye Dienstbarkeit
Die sichere Gefahr, das tröstliche Beschweren
Ermuntert meinen Geist, daß er sich höher schwingt
Als wo der Pöbel kriecht, und durch die Wolken dringt
Geflügelt mit Vernunft und muthigen Gedanken.




besorgen vll. für
Johann Gottfried Putz
Trutenau ca. 15 km nördlich von Königsberg
















Brief Nr. 119 (ZH I 259/5); vmtl. hatte
George Bassa
geholfen, Hs. Schulden bei der Familie Berens (aus den Ausgaben in London) zu begleichen.






entziehe wohl eher: biete






50 # 50 Dukaten (Goldmünzen, in ganz Europa gängig)


Interessen vll. Zinsen oder Bürgschaften




keinen Senf kein Aufheben









Johann Friedrich Lauson
hält die Trauerrede
Herr lehre Ps 90,12




































königl. Priesterthum 1 Petr 2,9

Cramer (Hg.), Johannes Chrysostomus Predigten
, S. 16: »Ich glaube nicht nöthig zu haben, den heiligen Kirchenvater wegen der prächtigen und erhabnen Schreibart zu rechtfertigen, worinnen er dieses Gespräch ausgearbeitet hat. Man muß dasselbe vielmehr für eine ausgearbeitete und ausgeschmückte Geschichte eines Gesprächs, als für das Gespräch selbst halten. Man muß ferner erwägen, daß man von erhabnen Gegenständen, worunter das Priesterthum gehört, erhabner sprechen wird, als man sonst spricht, wenn man zumal von den Begriffen erfüllt ist, die Chrysostomus hatte, und mit ihm von einem Character des Geistes und Herzens ist.« Auf
Johannes Chrysostomus
, Erzbischof von Konstantinopel im 4. Jhd., beriefen sich vornehmlich Versuche einer Predigt reformierenden Geschmacksbildung – in Absetzung von der barocken bzw. scholastischen Tradition und meist im Kontext der theoretischen Rahmung von
Johann Christoph Gottsched
; das homiletische Vorbild kommt in einem Essay-Titel von Cramer bündig zum Ausdruck: Gedanken über die Kunst Chrysostomus, sich edel und erhaben, und doch für den Begriff des großen Haufens deutlich auszudrücken, in: Bd. 7 von: Johannes Chrysostomus, Predigten und kleine Schriften, hg. v. J. Cramer (Augsburg 1750).



















vll. Anspielung auf Kants Ausführungen zur Eigenschaft der Vollkommenheit in
Kant, Betrachtungen über den Optimismus
.

















gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch)

















31.10.1759, Reformationstag





Ebd., das behauptet Opitz in der Vorrede und im Beschluss des Buches.

Ebd., Zitat ebenfalls aus dem Beschluss




Ebd., aus der Vorrede des 1. Kapitels



Ebd., Anfang des 2. Kapitels: »Die Poeterey ist anfangs nichts anders gewesen als eine verborgene Theologie, vnd vnterricht von Göttlichen sachen.«


Ebd. im 3. Kapitel




Ebd.; dazu zitiert Opitz den Anfang
Hor. epist.
I 19 (An Maecen).


Ebd., Ende des 4. Kapitels


Ebd., Anfang des 5. Kapitels





Ebd., zu den »Lyrica« am Ende des 5. Kapitels; mit Zitat von
Hor. ars
83–85.





Ebd., 6. Kapitel


Ebd. Zum Ende des 6. Kapitel bietet Opitz eine Übersetzung von
Theokr. eid.
XII, »Der Liebling« (Ἀΐτης Aites), wovon H. nur die letzten fünf Verse hier zitiert.








Aus
Ronsard, Sonnets pour Hélène
, XLVI: »Ah, belle liberté, qui me servois d’escorte ...«, das Opitz ebd. im 3. Kapitel ganz in Franz. und dt. Übers. wiedergibt; H. zitiert V. 7–11.





Korrigierte Numerierung:
Die Numerierung des Briefes wurde gegenüber ZH korrigiert (dort Druckfehler: „156.“).

Provenienz:
Druck ZH nach den unpublizierten Druckbogen von 1940. Original verschollen. Letzter bekannter Aufbewahrungsort: Staats- und Universitätsbibliothek Königsberg, Msc. 2552 [Roths Hamanniana], I 1 (61).

Bisherige Drucke:
Friedrich Roth (Hg.): Hamann’s Schriften. 8 Bde. Berlin, Leipzig 1821–1843, I 499–504.
ZH I 434–439, Nr. 165.

Textkritische Anmerkungen:
Der Brieftext wurde anhand der überlieferten Quellen (vgl. Provenienz) kritisch geprüft. Notwendige Korrekturen gegenüber dem in ZH gedruckten Text wurden vorgenommen und sind vollständig annotiert. Die in den beiden Auflagen von ZH angehängten Korrekturvorschläge werden vollständig aufgelistet, werden aber nur dann im Text realisiert, sofern diese anhand überlieferter Quellen verifiziert werden konnten.
439/12 nicht
Korrekturvorschlag ZH 1. Aufl. (1955): lies nicht [entbehren kann.]