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11. Februar 1762   ZH II 127    Orig    geprüft    Komm  
Johann Georg Hamann  →  Moses Mendelssohn
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Catullus.

– sudaria Setaba ex Hiberis

Miserunt mihi muneri FABVLLVS

Et VERANIVS; hoc amem necesse est

VT VERANIOLVM meum et FABVLLVM.

Die 2 ersten Bogen des XII. Theils habe den 9. h. auf dem Bette richtig
erhalten. Von einem Invaliden erwarten Sie keinen Tanzmeisterbrief. – Der
Vogel Namah, welcher Eisen verdaut, seine Eyer mit den Augen ausbrütet
und deßen Federn dem allerjüngsten Herrn ein so ritterlich Ansehen geben,
mag seinen kleinen runden Kopf verstecken wie er will; sein geflügelter
Kameelleib verdirbt immer das ganze Spiel – Aber auf Ihren Fulbert Kulm
zu kommen, er hat die Laune Ihres Freundes noch nicht von der besten
Seite
gefaßt und hätte von den Blößen, die man ihm gegeben, mehr
Vortheil ziehen sollen; denn Schaamhaftigkeit und Weichherzigkeit kleiden keinen
Athleten – – –
Sie haben Recht, mein lieber Moses, daß Sie mich für Ihren Freund
ansehen und der Ahndung des Herzens mehr als dem Blendwerk des Witzes
trauen; aber die Menschlichkeit meiner Seele macht mir meine Grillen so
lieb, daß ich oft der Versuchung unterliege diesen Grillen meine nächsten
Bluts- und Muthsfreunde im Apoll (Moses, den Philosophen und L – – den
Propheten) aufzuopfern.
( – Veraniolum meum et Fabullum.)
Respondes, altero ad frontem sublato, altero ad mentem depresso
supercilio; crudelitatem Tibi non placere
– „Als Kunstrichter hab ich ein Recht,
sagt Fulbert Kulm, den starken Geist zu spielen“: als Israelite, in dem kein
Falsch ist, hätt ich ein Recht, sagt der Phantast, den Kindermörder Abraham!
– den Untertreter Jakob! zu spielen – – Welche Opfer sind grausamer? –
Demonstrativische? oder parabolische? – Der Beweiß ist der
Despotismus des Apolls; die Parabel schmeckt nach der Aristokratie der Musen.
Anakreon, der Sünder – Anakreon, der Weise – wird keine Regierungsform
von neun Jungfern verschmähen.
Damit das Lächeln des Publici über die wechselsweise Thorheiten des
Fulberts und Abälards nicht in ein Skandal ausarte; so ist das Stillschweigen
für beyde eine philosophische Pflicht.
Meine Duplic besteht in einer Appellation an die Zeit, die alle Fragen
beantworten wird in meinem Namen; denn sie erobert, aber sie erfüllt
auch alles. –
Palinodie ist ein Wort, das Sie mir aus dem Herzen und aus dem Munde
geschrieben haben. Ja Palinodien will ich singen – aber nicht mit der
belegten Brust, womit ich Beleidigungen keiche – Noch hab ich nicht
auspraeludirt – –
Ihre 2 Bogen kamen recht zu gelegener Zeit, nicht später nicht früher, als
sie kommen sollten; da Virbius eben unter der Preße schwitzte. Die
Zueignungsschrift der dritten Auflage an Marruccinum Asinium war schon
fertig. Unter den frater Pollio mögen die Exegeten den Hamb: Correspond:
verstehen; est enim leporum
Disertus puer ac facetiarum. Ich besorge nämlich jetzt (vermuthlich für
den Verf. der Sokr. Denkw.) eine kleine Sammlung aufgewärmten Kohl,
zu dem Agorakrit, den Sie aus dem Aristophanes kennen werden, zwo neue
Würste
erfunden hat.
„Abermal Schimmel!“ – Graut Ihnen nicht für eine Nachahmung a.) des
hellenistischen Briefstyls b.) der kabbalistischen – – vox faucibus haesit.
Das letzte Scheusaal zu vergrößern, hat der Verfaßer den Kabbalisten mit
dem Rhapsodisten zusammengeflochten. – Weil im ältesten Verstande
Ραψῳδοι Ερμηνεων ερμενεις waren: so wird Fulbert Kulm nach dieser ersten
Grundbedeutung
den Zusammenhang der Rhapsodie mit der Kabbala nicht
verfehlen können.
Ich meide, mein lieber Moses! das Licht vielleicht mehr aus Feigheit als
Niederträchtigkeit.1.) aus Furcht, die auch wie die Liebe von sich selbst
anfängt. 2. aus Furcht für meine Leser, da ich feyerlich dem großen Haufen
und der Menge resignirt habe. 3. aus Furcht für solche Kunstrichter als
Fulbert Kulm, die nicht so viel Spleen und lange Weile zu verlieren haben als
ich – Zeilen zu pflanzen, deren Wachsthum von Sonne, Boden und
Wetter abhängt.
Was ich aus Achtsamkeit (nach meinem Urtheil) nach andrer Meynung
hingegen ohne Noth dem Augenschein entziehen muß, sind nichts als zufällige
Bestimmungen, die sich von selbst gleich dem Unkraut ersetzen; vehicula an
deren Werth nichts gelegen. Ich erinnere mich hiebey einer Stelle, die ich wo
gelesen:
Auch in der Dunkelheit giebts göttlich schöne Pflichten
Und unbemerkt sie thun – –
Ich habe Sie, Geschätzter Freund! bey der ersten Stunde unserer zufälligen
Bekanntschaft geliebt, mit einem entscheidenden Geschmack. – Die
Erneurung dieser flüchtigen verloschenen Züge setze biß zu einer beqvemern Epoke
aus, die uns der Friede mitbringen wird. Weil der Charakter eines
öffentlichen und privatautors collidiren, kann ich mich Ihnen noch nicht entdecken.
Sie möchten mich verrathen, oder wie der Löw in der Fabel bey jedem
Hahnengeschrey Ihre Grosmuth verleugnen. Fahren Sie fort mein Herr!
mit der Sichel und Sie, mein Herr! mit der scharfen Hippe – – meine Muse
mit besudeltem Gewand komt von Edom und tritt die Kelter alleine – –
Noch ein Wort von der Gelegenheit zum Spaß , die an jedem Zaun wächst.
Der Verfaßer eines kleinen dramatischen Versuches (der sehr unzeitig der
deutsche Thespis genannt worden; for the play I remember, sagt Hamlet,
pleas’d not the Million, ’t was Caviar for the general – –) erhielt von einem
Unbekannten ein billet-doux, von dem einiger Verdacht auf den Verfaßer
der Briefe über die N. L. durch eine eitele praesumtion fiel – – Hierauf
verglich jener bey einer müßigen Stunde die Aspecten des deutschen Horizonts
mit den Grundsätzen Ihrer Kritik – – Das deutsche Genie schien ihm ein so
schwaches Reiß zu seyn, wo die Gießkanne nöthiger wäre – – endlich, daß die
Nachsicht gegen sich selbst zur Strenge gegen andere verführt – Man wagte
also ein blaues Auge um einen homerischen Schlummer nicht einwurzeln zu
laßen, der Ihnen selbst mit der Zeit, der Ehre des deutschen Namens und der
Unsterblichkeit der Neuesten Litteratur nachtheilig seyn könnte – – –
So viel halte ich für nöthig, Geschätzter Freund, Ihnen NB. sub rosa
mitzutheilen. Da Sie leyder wißen, daß ich nicht Mardochai heiße, so kann die
alte addresse auf allen Fall bleiben. à – – (homme de lettres) abzugeben
in der heiligen Geistgaße.
Leben Sie wohl. den 11. Februar. 1762.
N.S. Es versteht sich am Rande, daß diese Erklärung Sie und einen
Freund
, aber kein Publicum interessirt. Sie würden mich unterdeßen
verbinden mir auf gl. Art zu verstehen zu geben: ob und wie Sie Ihren Freund
verstanden – Vale.

Adresse mit Resten von zwei Siegeln (Wappen und Kopf des Sokrates nach
links) und Vermerk von Mendelssohn:

1762. Febr / Haman. /
à Monsieur / Monsieur Moyse / à / Bèrlin. /
In Herrn Nicolai / Buchladen abzugeben / par faveur.
Catullus …
Catull, carmina
12,14–17: »Denn sätabische Taschentücher aus Iberien / haben als Geschenk mir geschickt Fabullus / und Veranius. Die muß ich einfach lieben / wie mein Veranchen und Fabullus.« In Hamanns Catull-Ausgabe von 1762 S. 12. Die Stelle ist umfangreicher zitiert in der 2. Fassung der Chimärischen Einfälle, N II S. 158, ED S. 78.





XII. Theils Der 12. Teil der
Briefe die neueste Litteratur betreffend
, der neben einer kurzen Vorbemerkung und dem Wiederabdruck der Chimärischen Einfälle auch Mendelssohns Antwort auf diese als Fulberti Kulmii Antwort an Abaelardum Virbium enthält. Ein vorangehender Briefwechsel Mendelssohns und Hamanns ist nicht überliefert.


Vogel Namah hebräisch: יענה, Strauß. Die folgende Beschreibung referiert unterschiedliche Aussagen über dessen Natur, wie die Fähigkeit Eisen zu verdauen (Plin. nat. hist. 10,1), die Eier mit den Augen allein auszubrüten und einen Kamelleib zu haben, die bspw. auch im Zedler (Bd. 40, Sp. 799–801) genannt werden. Die Anspielung geht vmtl. von dem Buchstabenspiel der pseudonymen Publikationen aus und verkehrt den biblischen ›Haman‹.



Fulbert Kulm
Mendelssohn, Fulberti Kulmii Antwort
. Mendelssohns Pseudonym spielt an auf Fulbert (1060–1142), den Kanonier von Paris, vor allem aber Onkel und Vormund der Heloisa, zu deren Hauslehrer er Petrus Abaelardus bestellt. Nachdem er dessen Verhältnis zu Heloisa gewahr wird, lässt er Abaelardus kastrieren. Kulm ist, Hamanns eigenem Verständnis nach (vgl. HKB 220 ( II 131/10 )) zusammengesetzt aus Mendelssohns Kürzel in den Literaturbriefen K und den beiden Anfangsbuchstaben Lessings und Mendelssohns; vgl. HKB 220 ( II 131/10 ). Die Anregung zur Entgegnung als Domherr Fulbert geht auf Hamann selbst zurück, vgl.
Hamann, Chimärische Einfälle
, N II S. 165/1, ED S. 94f.











(– Veraniolum …
Catull, carmina
12,17: »mein Veranchen und Fabullus«

Respondes …
Cic. Pis.
6,14: »Du antwortest, die eine Augenbraue zur Stirn gezogen, die andere zum Kinn gesenkt, Grausamkeit mißfalle dir.« Auch zitiert in
Hamann, Fünf Hirtenbriefe das Schuldrama betreffend
, N II S. 361/17, ED S. 15.

„Als Kunstrichter …
Mendelssohn, Fulberti Kulmii Antwort
, S. 214

Israelite Joh 1,47


Untertreter 1 Mo 27,36


Aristokratie der Musen vgl. dagegen
Mendelssohn, Fulberti Kulmii Antwort
, S. 217.

Anakreon
Anakreon von Teos
, vgl. ebd., S. 212; Mendelssohn spielt mit Anakreon auf den moralischen Rigorismus in Genf an (wie ihn auch Rousseau vertritt), wo bspw. zeitweise Theater verboten waren.



Fulberts s.o.
Abälards Unter dem Pseudonym Abälardus Virbius erschien Hamanns Beylage zum zehnten Theile der Briefe die Neueste Litteratur betreffend. Der Name ist gewählt in Anspielung auf
Petrus Abaelardus
(1079–1142), dessen Liebesbeziehung zu seiner Schülerin Heloisa Vorbild für Rousseaus Neue Heloise war. Der Beiname Virbius (von lat. bis virum, dt. zweimal Mann) wird in Verg. Aen. 7,761–7,769 und Ov. met. 15,540–546 dem Hyppolit beigelegt, nachdem er, zunächst von Pferden zerrissen, durch die Heilkunst des Päons und die Liebe Dianas wieder zum Leben erweckt wurde. Abelaerd wurde zwar nicht zerrissen, auf Betreiben Fulberts aber kastriert.


Duplic Antwort auf eine Antwort.

in meinem Namen bspw. Jer 29,9 oder Mt 18,5, Joh 14,14 u.ö.
erfüllt vll. Lk 1,20


Palinodie Widerruf mit gleichen stilitischen Mitteln. Das Wort hatte Mendelssohn benutzt,
Mendelssohn, Fulberti Kulmii Antwort
, S. 217.


keiche keuche



Virbius s.o.

Zueignungsschrift der dritten Auflage In den Kreuzzügen erschienen die Chimärischen Einfälle in »Dritte[r] Auflage, vermehrt mit einer Zueignungsschrift aus dem Catull an die hamburgischen Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit« (N II S. 157, ED S. 77), bei der es sich um ein lat. Zitat von
Catull, carmina
12 (mit Auslassungen) handelt, s.o. Im 87. und 88. Stück der Hamburgischen Nachrichten vom 10. bzw. 13 November 1761 war ein Teilabdruck der Chimärischen Einfälle erschienen, vgl. dazu auch HKB 217 ( II 123/31 ).
Marruccinum Asinium
Catull, carmina
12,1. Gemeint ist
Christian Ziegra
, der damit als diebisch attribuiert wird.

frater Pollio
Catull, carmina
12,6f. Gemeint ist wohl
Christoph August Bode
, der im Hamburgischen Correspondenten freundlich über die Sokratischen Denkwürdigkeiten geurteilt hatte.

est enim leporum / Disertus puer ac facetiarum
Catull, carmina
12,8f: »Er ist nämlich ein Bursche, / der voller geistreicher Einfälle und Späße steckt.«



Agorakrit Der Wursthändler in Aristoph. Equ. 1257.
Aristophanes
Aristophanes


„Abermal Schimmel!“ Vgl.
Mendelssohn, Fulberti Kulmii Antwort
, S. 218, wo dieser die poetologische Metapher des Schimmels, die Hamann in den Denkwürdigkeiten auf den eigenen Stil angewandt hatte, aufgreift, um im Gegensatz dazu mehr Klarheit und Ausführlichkeit zu fordern.

vox faucibus haesit
Verg. Aen.
2,774: »es stockt mir die Stimme«.



Pαψωδοι Eρμηνεων ερμενεις kürzendes Zitat aus
Plat. Ion
535a: ihr Rhapsoden seid also Sprecher der Sprecher. (Σωκράτης: οὐκοῦν ὑμεῖς αὖ οἱ ῥαψῳδοὶ τὰ τῶν ποιητῶν ἑρμηνεύετε./ Ἴων: καὶ τοῦτο ἀληθὲς λέγεις./ Σωκράτης: οὐκοῦν ἑρμηνέων ἑρμηνῆς γίγνεσθε)
Fulbert Kulm s.o.















Auch in der Dunkelheit … Verse aus Gellerts Gedicht Reichtum und Ehre. Der zweite anzitierte Vers schließt: »heißt mehr als Held verrichten.«





der Friede Auf Zarin Elisabeth folgte nach ihrem Tod am 5. Januar 1762 ihr Neffe Peter III. auf den russischen Thron, ein Bewunderer Friedrichs II. Der Friede zwischen Russland und Preußen wurde schließlich am 5. Mai geschlossen.


Löw in der Fabel
Äsop, Fabel
82: »Esel, Hahn und Löwe. Auf irgendeinem Hof lebten ein Esel und ein Hahn. Als ein hungriger Löwe den Esel sah, ging er unverzüglich hin, um ihn aufzufressen. Beim Lärm des krähenden Hahnes bekam der Löwe aber einen gewaltigen Schrecken – es heißt nämlich, daß die Löwen vor dem Geschrei der Hähne Angst haben – und wandte sich zur Flucht. Der Esel wurde übermütig bei dem Gedanken, daß sich der Löwe vor einem Hahn fürchtete, und lief hinaus, um diesen zu verfolgen. Aber als der Löwe weit genug entfernt war, fraß er ihn auf. So geht es auch manchen Menschen: Sie sehen, daß sich ihre Feinde zurückziehen und fassen deshalb Mut; dann aber werden sie von ihnen unversehens vernichtet.«


Sichel […] scharfen Hippe Offb 14,14ff. Die Hippe ist ein Rebmesser.

besudeltem Gewand Jes 63,1–3

Spaß so werden Hamanns Einfälle einleitend zum Abdruck in den Literaturbriefen genannt (12. Tl., 22.10.1761, S. 191).

dramatischen Versuchs
Hamann, Wolken

Thespis
Thespis
.
Christian Ziegra
hatte Hamann in der Rezension der Wolken in den Hamburgischen Nachrichten (57. Stück, 28. Juli 1761, S. 449–454) so genannt, als einen Verwandten des »deutschen Hans-Wurst«, mit einem Zitat aus
Hor. ars
V. 276f.: »Wie man erzählt, hat Thespis die unbekannte Gattung der tragischen Muse erfunden und auf Karren die Werke gefahren …«
for the play …
Shakespeare, Hamlet
, II,2.


billet-doux Liebesbrief (wörtl. etwa süßer Zettel)
Verfaßer der Briefe über die N. L. Ob Hamann hier
Thomas Abbt
,
Gotthold Ephraim Lessing
oder
Moses Mendelssohn
selbst verdächtigt, wird nicht klar.


Aspecten des deutschen Horizonts Gemeint sind vll. die beiden Schriften Schriftsteller und Kunstrichter und Leser und Kunstrichter. Vll. geht es aber auch um die Anspielung auf die Planetenkonstellationen in der Vorrede zu den Kreuzzügen N II S. 115/26–116/6, ED S. a4r–a5r.




homerischen Schlummer
Hor. ars
359.



sub rosa Unter dem Siegel der Verschwiegenheit

Mardochai Im Buch Esther wird u.a. beschrieben, wie Hamanns Namensvetter Haman (s.o.) seinen Widersacher, den Juden Mordechai, hängen lassen will (Es 5,14), weil er sich vor ihm nicht beugt (Es 3,2), schließlich aber selbst an jenem Galgen gehängt wird, den er für Mordechai hatte errichten lassen (Es 7,10).





Freund Gemeint ist vmtl.
Gotthold Ephraim Lessing
.









Provenienz
Staatsbibliothek zu Berlin, Lessing-Sammlung Nr. 1838.

Bisherige Drucke
Friedrich Roth (Hg.): Hamann’s Schriften. 8 Bde. Berlin, Leipzig 1821–1843, III 123–128.
Moses Mendelssohn: Gesammelte Schriften. Jubliäumsausgabe, Bd. 11: Briefwechsel I. Bearb. von Bruno Strauss. Stuttgart – Bad Cannstatt 1974, 291–294, 481–485 (Anmerkungen).
ZH II 127–130, Nr. 219.

Zusätze fremder Hand
130/16 Moses Mendelssohn

Textkritische Anmerkungen
127/20 Catullus.
Geändert nach der Handschrift; ZH: Catull.
128/6 aufzuopfern.
Geändert nach der Handschrift; ZH: aufzuopfern,
128/8 ad mentem
Korrekturvorschlag ZH 2. Aufl. (1988): ad mentum
128/9 crudelitatem
Geändert nach der Handschrift; ZH: crudelitatem
128/17 wechselsweise
Geändert nach der Handschrift; ZH: wechselweise
128/32 puer
Geändert nach der Handschrift; ZH: puer
128/37 der kabbalistischen – – vox faucibus
Geändert nach der Handschrift; ZH: der kabbalistischen – – vox faustibus  Korrekturvorschlag ZH 2. Aufl. (1988): des kabbalistischen – – vox faucibus
129/3 Ραψῳδοι
Geändert nach der Handschrift; ZH: Ραψωδοι
129/9 Menge
Geändert nach der Handschrift; ZH: Menge
129/13 aus
Geändert nach der Handschrift; ZH: aus
129/22 Erneurung
Geändert nach der Handschrift; ZH: Erneuerung
129/25 Fabel
Geändert nach der Handschrift; ZH: Fabel
129/29 Spaß
Geändert nach der Handschrift; ZH: Spaß
129/32 general
Geändert nach der Handschrift; ZH: general
129/32 Caviar
Geändert nach der Handschrift; ZH: Caviar
130/10 N.S.
Geändert nach der Handschrift; ZH: N.S.