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Johann Georg Hamann → Johann Christoph Hamann (Bruder)
Grünhof, 28. April 1756
74 ◀ ZH I ▶ 76
ZH I, 190

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Grünhof den 28. April 756

Herzlich geliebter Bruder

Ich habe am heil. Abend an mi Euch geschrieben, ich weiß nicht warum
Du nicht an diesen Brief gedacht hast. Ist er angekommen von heil. Abend
datirt. Von einer Einlage, die ich an Dich allein nach Mietau geschickt einige
Tage vorher zweifle ich daß sie glücklich ankommen wird. Noch 2
Erinnerungen waren darinn die ich zum voraus nehme, auf daß ich selbige nicht vergeße.
den Ruhm ihrer Taten Setze das Andenken weil das Wort Ruhm hernach
sehr öfters vorkommt. Im Anfang des Fragments an statt unsere oder diese
Stadt wie dort steht, setz R – – g – – Hat euer Buchdrucker nicht längliche
Striche, wie die Engl. in ihren Büchern brauchen. Wenn es mögl. ist wollte
ich sie gern in meiner Beylage angebracht haben.
Nun antworten. Die erste Antwort geschieht mit einer Anerkennung für
überschicktes, welches ich Sonntags erhalten. Mit Zachariä werde mir einen
rechten guten Tag machen; bisher habe mir nur noch am Anschauen ergötzt.
Hast Du das Gespräch nicht gelesen? Mich wundert. Es ist voller großer v
neuer Begriffe; wenn es die natürlichen sind, die zu unsern Zeiten sehr seltene
Schriften unterscheiden. Aus der Vorrede hättest Du Deinen Irrthum oder
Ungewißheit dir heben können worinn der König Stanislaus als Verfaßer
davon genannt ist. Dem HE. M. habe alles richtig gestern zugeschickt. Ich habe
mich erst geach den Tag darauf besonnen, daß Young noch fehlte.
Unterdeßen ist Zeit genung. Mit dieser Woche so Gott will mache meinen Tausch
an Dir fertig. Kant ist ein fürtrefl. Kopf. Leg mir doch seine Arbeiten auf.
Seine erste Dissert de principio contradictionis fürneml. diese. Ich bitte
Dich recht sehr darum auf die Gelegenheit welche den ganzen Dangeuil
mitbringen wird.
Mit der Durchsicht deßelben bin fertig. Was soll ich sagen, mein lieber
Bruder. Ich kann Dich nichts mehr als entschuldigen. Die Durchsicht deßelben
von mir ist mit Fleiß nur flüchtig geschehen um mich nicht zu vertiefen. Ich
bin Dir für den Verdruß Dank schuldig, den Du meiner Arbeit wegen
übernommen hast. Du schreibst ungern, so hätte ich wenigstens auf einige Dinge
vorbereitet seyn können. Ich habe gebeten das Papier nicht zu schonen. Die
Hauptabschnitte abzusondern. Es ist alles in einem Stück v auf einer Schnur
gefädelt. Auf Puncte v andere Zeichen gar nicht gesehen. Unterdeßen dies
mögen Kleinigkeiten seyn. Offenbare Sprachfehler, v solche die den Verstand
verwirren sind bloß mein Augenmerk gewesen; und dazu wird ein Verzeichnis
von Druckfehlern unumgänglich seyn. An einigen bin selbst Schuld. Ich habe
Dich um einige Dinge Erörterung gebeten, Dich über andern furchtsam
gemacht v ungewiß, damit Du desto aufmerksamer v genauer seyn möchtest.
Ich glaube daß ich Dir mehr Dank hierinn schuldig bin als ich selbst weiß,
weil mein Gedächtnis mir nicht eine so strenge Vergleichung deßelben erlaubt
was Du gethan hast als der Augenschein mir dasjenige weist was unterlaßen
worden. Z. E. warum ist man von meiner Handschrift wenigstens
abgegangen, da selbige mit meinem Exemplar zugl. übereinkommt v hat besondere
Abtheilungen von den Vortheilen Frankreichs gemacht, die doch im Context
bey mir zusammenhängen. Sind sie in Deiner Auflage so unterschieden?
melde mir doch. Ferner ich sollte fast glauben daß man im spanischen die
Zeichen ═ ═ ═ ausließe bisweilen, an denen doch viel gelegen. Weil der Leser
sonst einen Zusammenhang suchen möchte, wo keiner wäre. Ich wiederhole
noch einmal mein lieber Bruder die Erinnerung, daß in meiner Beylage
grobe — Striche kommen sie sind in deutschen Büchern schon häufig genug. Die
kurzen feinen Strichen wirken nicht auf das Auge v sind beßer eine Zerreißung
oder Trennung als Stillstand auszudrücken. Ist mir auch nicht lieb, daß die
Einleitung mit großen Buchstaben gedruckt worden. Dies wird eine
Misverhältnis in Ansehung des zweiten Theils verursachen; welcher es jetzt zu
spät seyn wird abzuhelfen. Man könnte dem Register der Druckfehler einen
kleinen Anstrich geben, wenn man vorn etwas vorsetzte. Ungefähr so.
Der Verfaßer dürfte vielleicht mehr als einige seiner Leser über die Menge
der Druckfehler geärgert aufgebracht werden. Er hat sich Ich sehe ihn
aber selbst auf v die letzteren auf den Verdruß darüber zubereitet. Meine
Umstände verboten haben mir nicht alle die Zeit erlaubt, welche seine
unleserl. Handschrift forderte. Ich glaube mein Unrecht einigermaßen durch
gegenwärtiges Verzeichnis ersetzen zu können, das ich nicht eher als erst
nur nach geschehenem Abdruck aufzusetzen nachzuholen Zeit gehabt. Oben
könnte Erinnerung des Herausgebers kommen v dies wäre das letzte
Blatt des Buchs.
pag: 12. Stan ließ Standesmäßige gemäße Gründe. Die Wörter
v Zeilen mein lieber Bruder magst Du aufsuchen. Es steht im franzöischen
de convenance d’etat.
pag: 14. überhaupt betrachten deleatur ausgestrichen. Der Augenschein v
die Vergleichung mit dem franzoischen giebt es daß dies ein Schreibfehler.
Du hättest das franzoische mehr zu Rath ziehen sollen. An diesen Stellen bist
du einigermaßen mehr unschuldig als an den folgenden. Das falsche Wort
wird immer hingesetzt v nach dem ließ das rechte. Ich habe 2 Wörter öfters
geschrieben um das beste hernach auslesen zu können v nicht zu vergeßen; das
Ausstreichen des rechten aber bisweilen vergeßen. pag: 24. linea 3. ließ der.
ib: die eine Stelle: es sollten ihrer daher so wenig als mögl. seyn. pag: 26.
bedacht ist gewesen ausgelaßen. Man kann lieber so setzen. Man hat darauf
gedacht
pag: 27. nützlicheren. 31. Endlich hat man. Steht: mit einem Wort ist meine
Schuld. 34. soll heißen eigene. Sonst kein Verstand. pag: 39. seiner.
42. Ausschweifung darinn. 43. diesen deleatur 44. könnten; es steht könnte. Verfall
ist kein Verstand evenement Vorfall 61. linea 3. bloß steht am unrechten Ort
soll heißen, bloß suchen dürfen. 66. ein weit größeres Aufkommen. 68. den
Ueberfluß daran 77. an statt Waare ließ Gattung oder Productes.
85. ebenfalls. 91. Raleigh. 97. die deleatur Ich konnte nicht eher verstehen
laß hin v zurück biß ich das franzoische zu Hülfe nehmen mußte 109. in ihren
Schooß. 120. Wo kommen die Einkünfte her? ließ Producte. wäre ließ
wären.
121. Derselben ließ demselben. 141. li ihrer ließ ihren.
146. der Königl. Herrschaft ließ eines Königlichen Vorzugsrechtes
149. ihr ließ sie. 167. gewaltigen ließ gewaltthätigen.
174. Eintheilung ließ Vertheilung.
176. ließ welche pp Vertheilung den Menschen ihrer Gesundheit und
ihrem Leben am zuträglichsten sey.
182. dafür an statt dadurch sonst kein Verstand. 186 sich durch seine
Arbeit zu unterhalten, dadurch, daß man der pp.
187. wiewohl unser Fleiß pp.
214. der ließ durch  daß ließ wie  möchte ließ könnte.
pag: 223. ließ unsers niedrigen Geldwechsels. 234 Text v Note heist Civiliste
nicht Livilliste.
235. Wie fehlt hier vom 25 Dec. 1750 v vom 25. Dec. 1757. Es
gehören beyde Jahre. Das folgende erklärt es. Sollte es in deiner Ausgabe
ausgelaßen oder geändert seyn.
245. von dem außerordentlich aufschlagenden Preise. Sonst kein Sinn;
ein offenbarer Schreib oder Druckfehler, den der Leser aber nicht einsehen kann.
247. Deker nicht Decker.
249. zu beklagen ließ beklagen kann.
281. Note kommt einige mahl e. g. fünfeinhalb. Wer redt im Deutschen?
Denn müßen Zahlen seyn 26½. So ein Fehler kommt noch einmal vor.
283. den ausländischen – – und den spanischen. mihi oportet.
Ich werfe mir öfters diese Ungewißheit in meiner Muttersprache besonders
was die praepos. betrift als eine unverantwortl. Ungewißenheit vor; v man
muß dergl. Fehler auch niemanden als dem gemeinen Mann oder Ausländer
übersehen. Neue Mühe mein lieber Bruder, die bald geendigt seyn wird. Treibe
doch mit so viel Eyfer als möglich auf hurtigen Abdruck, daß die Sache einmal
zu Ende kommt. Auf Deine Anfragen will zuerst antworten. pag. 27.
versteht sich am Rande, daß nicht ausgelaßen. Ich habe Tuckers wegen nach
Holl. v Engl. schreiben laßen. Wegen der Note habe schon im vorigen
geschrieben. Sie wird mit einem kleinen Buchstaben empfangen; weil sie als
eine Fortsetzung des Textes anzusehen, den man nicht hat unterbrechen wollen
ergäntzt
*mit dem VIII. Vortheil; welcher desto größer ist, weil er in dem
Nationalcharakter des Volks v einem herrschenden Vorurtheil für die
Ueberlegenheit seines Geschmacks liegt. – – Geschmiedigkeit * die dem Franzosen natürl.
ist v seinen Manufacturen günstig ist pp. So kann diese Anmerkung kommen.
Wegen der andern Stelle hast Du ganz recht, Sie muß so abgebrochen
werden wie Du meldest: wie viele Vortheile – –
Der Innhalt betrift das ganze Buch mein Bruder v nicht den Dangeuil
allein. Das hab ich schon genung erklärt. Dangeuil Ulloa Beylage v alles.
Dies sind die 3 Haupttheile des ganzen Werks; von jedem kommt der
Innhalt; v ich möchte meiner Arbeit auch wohl die Ehre gönnen, damit man sehen
könnte, daß ich wenigstens nicht ohne Plan geschrieben.

* frag Wolson Geschmiedigkeit oder Geschmeidigkeit.

Inhalt der Beylage.

Beylage.
Allgemeine Betrachtungen des Verfaßers über vermischte Gegenstände…
Aussichten des Handels…
Nothwendigkeit den Kaufmann selbst zu bilden
Vom Stande deßelben…
Von den Sitten deßelben…
Vom Familiengeist wie er auf das gemeine Beste überhaupt und den
Handel insbesondere angewendet werden sollte…
Fragment…
Anmerkungen Gedanken über die beyden Werke beyde Schriften, darin
das eine Uebersetzung des einen und den Auszug des anderen Werkes zur
Uebersetzung des ersten und zum Auszug des andern zweiten Werks.

Anmerkungen zur Uebersetzung des ersteren und zum Auszug des
zweiten Werks…
Rede des Herrn von Dangeuils pp. …
Die Seiten davon werden Dir leicht zu finden seyn. Man könnte dieser
Eintheilung zufolge die Abschnitte der §. die zu jeder Materie gehören oder womit
sich jede Materie anfängt ein wenig tiefer abrücken. z. E. wie ich jetzt
anfangen werde.
Auf Dein Urtheil von meiner Abhandlung zu kommen, mein Lieber
Bruder; so dank ich Dir erstlich dafür. Ich wünschte wenn Du Deine
Erinnerungen ernsthafter abgefaßt hättest, oder daß ich wenigstens ernsthafter darauf
antworten könnte. Was die Gleichgiltigkeit des Anfangs betrift; so bin ich
dafür unbesorgt. Ich rede von der Freundschaft. Dies ist vielleicht nur ein
gleichgiltiger Gegenstand für jemand, der seiner Freunde beraubt ist oder der
abwesend sich nicht gegenwärtig durch einen angenehmen Betrug seines
Herzens zu machen weiß. Ich rede wenigstens von der Freundschaft mit etwas
Empfindung, die nicht bloß nachgeahmt ist. Ist es nicht eben so gleichgiltig,
wenn Milton seiner Blindheit eine große Elegie hält? oder gewißen lesern
ist die Gestalt des Zuschauers eben so gleichgiltig gewesen v andern was
Montigue von sich selbst sagt. Du wirst übrigens einer gewißen Art allgemeine
Wahrheiten individuel vorzutragen um sie desto sinnlicher v lebhafter zu
machen nicht ungewohnt seyn. Ich sollte fast einen Theil Deiner Critik dem
Wolson beylegen.
2. Der Spott über einen Beruf, den man sich fehlt, das Frolocken über eine
fehlgeschlagene Hofnung sollte mich rühren. Wer frohlockt über ehrl.
Hofnungen, wie ich meine bestimmt habe. Du hast die Hofnung bey meinem
Beruf mit weniger Antheil gelesen als ich sie ausgedruckt. Wirst Du Dich
Deines Mantels v Kragens schämen weil man lange genug darüber gespottet
hat v vielleicht mit mehr Grund. Der besoffene Bauer frolockt auch bisweilen
am Sonntag über seines Priesters Eyfer für seine Beßerung v sein Glück.
3. Wer ist der Censor, den die Familiensucht treffen sollte. Vergiß die
Correctiones nicht die ich Dir darüber gemeldet trotz ihrer Dummheit. Ich
beziehe mich auf meinen vorigen Brief.
4. Die veraltete Blume im Bregenzer Walde kannst Du bey HEn Diac.
Buchholtz
aufsuchen der den Keysler hat. Die Naiveté des Bauern hat mir
gefallen. Bey solchen Leuten muß man die Originale der Menschl. Natur suchen.
Der Wohlstand hat mir verboten mich anders als durch Anführung des
Geschichtsschreibers zu erklären. Sapienti sat.
5. Ich gestehe es daß es nicht an Lesern fehlen wird, die fragen können:
wer ist dies Muster? v denen es nicht mögl. seyn wird darauf zu antworten.
Davon ist die Rede aber nicht; sondern was hat er gethan v dies ist von mir
erklärt. Das Fragment ist nicht romanhaft; es ist durch wenige Züge nur
etwas mit Fleiß unkenntl. gemacht. So wenig ein ehrl. Mann ein
romanhafter Begrif ist so wenig ist es eine solche Familie. Ich kenne sie v wenn ich
nicht vom Handel hätte reden sollen, deßen Umfang ich nicht einsehe: so hätte
ich ganz anders geschrieben. Es ist das Berensche Haus. Deine Neugierde
werde künftig näher befriedigen auch noch in anderen Stücken. Wenn die Welt
einige haben sollte; so wäre es desto besser. Vielleicht würde ihr auch Genüge
geschehen. Von künftigen Dingen mehr. Sollte mein erster Versuch gut
aufgenommen werden, wiewohl mir dies noch mißlich scheint; sehr mislich: so
könnte ich vielleicht etwas Muth bekommen öffentl. zu arbeiten. Gott geb mir
nur Gesundheit. Ich bin nichts weniger als ein Projectmacher, nichts weniger
als ein Menschenfreund. Man ist mit sich unzufrieden wenn man sich liebt;
v so geht es mit andern auch; Gott v seinen Nächsten zu lieben. Was für
eine einfältige Sittenlehre; v was für große Begriffe liegen in diesen 2
Gegenständen derselben; wovon die sich der eine beide auf unsern
gegenwärtigen v künfftigen Zustand beziehen. Nicht umsonst gelebt; das ist der einzige
Beruf, der ächt ist. Die Art v Weise gründet sich auf die Freyheit uns. Natur;
so wie diese auf jenes Gesetz. Denn ohne Gesetze giebt es keine. Ließ Hervey,
mein lieber Bruder. Ich wünsch mir auch den 3. Theil zu lesen. Vertreib
unsern lieben alten Vater des Abends mit diesem Buche die Zeit. Es handelt
von dem Grunde unsers Glaubens. Gott erfreue uns alle bald mit der
völligen Gesundheit unserer lieben Mutter. Ich umarme Dich herzlich als Dein
treuer Freund v aufrichtig ergebener Bruder.

Am Rand der zweiten Seite:
Antworte mit ersten; Dein langes Stillschweigen hat mich sehr beunruhigt.
Grüße den ehrl. Wolson ich werde ihn auch schreiben mit nächsten.


heil. Abend Karsamstag, 17. April


Einlage wohl Brief 71
Mietau Mitau, heute Jelgava, Lettland [56° 39′ N, 23° 43′ O] (40 km südwestlich von Riga)





R — — g — — Riga, vgl.
Hamann, Beylage zu Dangeuil
, N IV S. 239/25, ED S. 393

Striche Geviertstriche



Sonntags 25.4.1756









vll. schon
Kant, Allgemeine Naturgeschichte
, im Mai 1756 erstmals von
Johann Friedrich Driest
in Königsberg angeboten, der den Verlag des Titels (wie auch den von
Hamann, Beylage zu Dangeuil
) vom bankrott gegangenen
Johann Friedrich Petersen
übernommen hatte.

Kant, Nova dilucidatio
, darin die erste »Sectio« betitelt ist: »De principio contradictionis«, vgl. Brief Nr. 76 (ZH I 196/15), Brief Nr. 76 (ZH I 197/36), Brief Nr. 153 (ZH I 377/20).



Durchsicht der ersten Druckfassung von
Hamann, Beylage zu Dangeuil
























grobe — Striche Geviertstriche







bis 193,20 vgl.
Hamann, Beylage zu Dangeuil
, ED S. 408 (in N IV nicht enthalten)




























































Tucker, Essay on the Advantages and Disadvantages
; in
Hamann, Beylage zu Dangeuil
, ED S. 398 (Nadler hat diese Stelle in N IV S. 241 ausgelassen), weist H. darauf hin, dass es ihm nicht gelungen war, Tuckers Werk zu besorgen und damit zu prüfen, inwieweit sich Dangueil auf dessen Beschreibungen und Argumente stützte. Dangeuil wiederum schreibt im ›Preface‹ von
Dangeuil, Remarques sur les avantages
, S. IV f. von seiner Bezugnahme auf Tucker, in Hs. Übers.: »Der Herr Josiah Tucker, ein ehrwürdiger Geistlicher zu Bristoll, der zugleich ein fürtreflicher Bürger ist, wird, wie ich hoffe, ohne Unwillen einige von seinen Gedanken unter den meinigen finden. Ich habe von seinem Versuch über den Handel die Aufschrift entliehen, welche ich diesen Anmerkungen gegeben, und bis auf die Worte fast, meine sieben ersten Abschnitte aus ihm genommen, als eine Einleitung, die zu meinem Werk nöthig war;«






vgl.
Hamann, Beylage zu Dangeuil
, N IV S. 249, ED S. 398









































Elegie vll. Miltons Samson Agonistes, das in der Erstausgabe von Paradise Regain’d (1671) erschien.


















Keyßler, Neueste Reisen
, vgl.
Hamann, Beylage zu Dangeuil
, N IV S. 229/48, ED S. 366







Fragment
Hamann, Beylage zu Dangeuil
, N IV S. 239/21ff., ED S. 393ff.



























Provenienz:
Druck ZH nach den unpublizierten Druckbogen von 1940. Original verschollen. Letzter bekannter Aufbewahrungsort: Staats- und Universitätsbibliothek Königsberg, Msc. 2552 [Roths Hamanniana], I 1 (42).

Bisherige Drucke:
ZH I 190–196, Nr. 75.