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Johann Georg Hamann → Johann Gotthelf Lindner
Grünhof, 20. Mai 1756
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ZH I, 200



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Grünhof den 20 May 756.

So oft ich auch die Briefe meiner Freunde zu überlesen gewohnt bin, so
hat doch keiner diese Probe mehr ausstehen müßen, liebster Freund, als der
Ihr letzterer. Die Empfindungen gegen mich und meine Eltern haben mich
sehr gerührt, mit denen Sie selbigen einweyhen. Der Saame des Gerechten;
noch ruht Davids Seegen auf ihnen; noch erfüllt Gott, was er durch seine
Propheten ihm versprochen. Es ist kein Tag, an dem mich nicht die
Begeisterung eine Viertelstunde wenigstens, unter die Meinigen versetzt. August
konnte zwischen seinen zwey ewigen Dichter nicht zufriedner seyn, als mich
diese Augenblicke der Schwermuth machen, die ich zwischen den Thränen und
Seufzern meiner zwey Alten zubringe. Mein Vater hat mir wieder
geschrieben, mit mehr Ruhe als neulich. Dieser Brief ist abgegangen, ehe mein letzter
angekommen, in dem ich S sie zu besuchen versprochen. Er hat sich wieder
unvermuthet die Ader öffnen müßen neuer Zufälle wegen; er kann seinen
Beruf noch möglich abwarten und was mir am meisten freut, so ist er mit
den Leuten die er jetzt hält sehr vergnügt. Ich kenne ihn in diesem Stück gar
zu genau, als ich mich über diese Nachricht nicht freuen sollte. Meine liebe
Mutter hat eben geschlafen, sie kann zu keinen Kräften kommen. Gesundheit
auf dieser Welt ist nicht mehr für sie zu hoffen; Gott aber wird sie wenigstens
noch erhalten. Nur noch einmal, noch einmal, bittet mein Vater wehmütig in
seinem vorigen Briefe. Verzeyhen Sie Liebster Freund, daß ich so umständlich
bin. Ich bin es nur für Sie. Haben Sie meine Eltern nicht in Verdacht, daß
Sie die Absichten im Schilde führen mich zu behalten, wenn Sie mich nur
erst bey sich haben. Diese List traue ich Ihnen nicht zu; und ich wollte diesem
Anschlage lieber selbst zuvorgekommen seyn als veranlaßt haben, daß meine
Eltern ihn gefaßt hätten. Ich gestehe, wenn ich etwas beylegen können, womit
ich mir zutraute auf meine eigene Hand zu leben; so sollte mich nichts abhalten
von freyen Stücken Ihnen zeitlebens Gesellschaft zu machen. Ich hätte
wenigstens einen Grund jeden Einfall wie man sagt, mich versorgt zu sehen, gut
abzulehnen. Außer Ihre Zärtlichkeit möchte es wohl seyn, das sie das letzte
thun wollen, womit sonst die Väter ihre Kinder für die ihrigen erkennen und
erklären. Ich denke Ihnen nicht Zeit zu laßen zu diesem Ceremoniel; mein
Aufenthalt soll ihnen kurz genung werden. Uebrigens ist meine Reise so Gott
will gewiß fest gesetzt auf das Ende des Junius nach dem neuen Styl. Alles
was Sie zu bestellen haben, oder sonst wünschen an die Ihrigen v Meinigen
befehlen Sie nur, liebster Freund. Mein Bruder denkt in seinem letzten Briefe
an unserer Mutter Umstände und des Vaters Trostlosigkeit, an meine Reise
aber nichts. Ich vermuthe beynahe, er weiß nichts davon; und daß er es nicht
eher den seinigen zu sagen sich vorgenommen als biß er meine Antwort
darüber erhalten haben wird. Mit dem Fuhrmann werden Sie nächstens Briefe
von meinem Bruder bekommen, die ich mir mitzutheilen bitte, wenn Sie so
gut seyn wollen. Nun Sie haben an meinen Sorgen Theil genommen; s
Sie nehmen es auch an meiner Zufriedenheit und an den Anschlägen, die
Ihnen ein grosmüthiger Freund meinetwegen entdeckt. Hören Sie, lieber
Freund, ich verstehe, was Sie gesagt haben und sagen wollen. Last uns alles
absondern, so bleibt die Wurzel und der Stamm desto ehrwürdiger und
schöner. Kurz ich beneide diejenigen die im stande sind so edel zu handeln, und ich
ehre diejenigen, die verdienen ein Gegenstand der ersteren zu seyn. Gönnen
Sie mir diese Eigenliebe, auf die sich mein Werth gründet. Es ist mir immer
leichter geworden mich ein wenig zu erheben als herunter zu laßen. Der Grund
dieses Antrages legt mir also schon alle Verbindlichkeiten auf, die und ich
bin wenigstens schuldig bin einen ebenso sichern Grund entgegen zu setzen.
Das ist eins. Wir machen Schlüße als Dichter als Redner und Philosophen.
Jene sind öfterer der Vernunft näher als die in der logischen Form. Wenn
sich das Herz erklärt, so ist unser Verstand nichts als klügeln, wenigstens
entscheidt jenes eben so laut als dieser zweifelt. Wenn ich nichts als meine
Gesinnungen zu Rath gezogen hätte; so würde ich selbst gekommen seyn anstatt
der Mühe mich schriftlich zu erklären. Wenn wir Menschen nichts mehr als
den Willen nöthig hätten; so könnten wir fast der mühsamen Nothwendigkeit
zu überlegen, überhoben seyn. Das ist No. 2. Ich bin ein freyer Mensch, der
keine andern Gesetze als Pflichten und Umstände erkennt. Von meinen
Entschlüßungen hängt niemanden sonderlich ab; meine Ehre von meinem
Gewißen, mein Glück von meiner Wahl. Ich kann niemanden als mir selbst
nachtheilig seyn. Bey der Freyheit ist jeder Schaden zu ersetzen und jeder
Versuch macht uns klüger. Das ist No. 3. Sie werden sich selbst erinnern, wie oft
ich bedauert nicht eine Nebensache aus den Wißenschaften gemacht zu haben
und wie oft ich gewünscht ein Kaufmann geworden zu seyn; noch ehe ich
gewust, wie viel Einsichten dazu gehörten. Vielleicht ist dieser Wunsch nicht von
ohngefehr geschehen. Vielleicht ist dies der Knoten, den mein Schicksal
auflösen wird. Sie haben einen alten Mann auch erzählen gehört der sein Glück
in einem Lande gefunden, von dem er niemals gut zu reden gewohnt gewesen,
und der auch nicht die beste Meynung von einem Orte hatte, wo sein Sohn
vielleicht das seinige von ohngefehr finden kann. Das ist das vierte. Mein
Eigensinn übrigens insofern er aus meiner Gemütsart flüst, beruht auf
2 Stücke. Nichts oder alles zu thun; das mittelmäßige ist meine Antipathie;
eher eins von den äußersten. Das andere ist dies: ich bin entweder zu gut oder
nicht groß genung mich in jede willkürliche Lage zu schicken. Auf alle
Hauptpuncte habe ich mich übrigens gegen HE. B. selbst erklärt. Das engl.
macht mir Sorge, wenn ich aber bedenke, daß zu einem bloßen Briefwechsel
in Geschäften nicht eben die größte Stärke in der Sprache erfordert wird, daß
ich noch Zeit habe mich darinn zu üben pp. Ist seine Reise nach Engell. fest
gesetzt? Er beruft sich darauf. Erinnern Sie ihn doch selbst daran. Doch er
will nach Mitau kommen – – v ich verlaß mich auf sein Wort; wenn es ihm
möglich ist. Noch einen wichtigen Punct. Er redt von einer Reise anderwärts.
Ich wünschte mir die Möglichkeit dazu. Aus diesem Hause denke vor meiner
Kgb. Reise nicht zu kommen; ich mag sinnen wie ich will. Unsere Fahrt nach
Mitau geht gewiß vor sich. Die Noth v Lebensgefahr treibt uns dahin. Der
G. befindet sich krank v. die Ärtzte reden von der Waßersucht. Man hat einen
neuen angenommen um vielleicht sich den Tod desto willkommener zu machen.
Heute geht eine Gelegenheit unvermuthet ab, die ich nicht versäumen kann,
weil ich nicht weiß ob vor Sonnabend eine andere seyn wird. Melden Sie mir
doch, ob man mit meiner Erklärung zufrieden ist; und sagen Sie ihm das
wichtigste von dem was ich Ihnen geschrieben. So unvermuthet mir dieser
Entwurf kommt; so angenehm ist er mir gewesen. Was wollen Sie mit ihren
Blumen sagen, die beßer als Salomo in seiner Herrlichkeit gekleidet sind;
liebster Freund; ist ihr hervorbringen weniger groß, weil sie verwelken müßen;
und lieben wir die Rosen weniger, weil sie nicht mit uns gleich lange leben.
Tadeln wir die Natur, die sie erzeugt, deswegen? Ihr Terraßon hat mich
entzückt. Der Hume habe selbst. Sie sollen alles mit nächsten wieder haben.
Werden Ihre Reden wieder gedruckt werden? Hat C. einen Hofmeister oder
geht s. Sohn in der Jacobi Schule. Melden Sie es mir doch, liebster Freund.
Geht der junge B. auch noch dort? Er hat auch eine Rede gehalten. Ist die
◦    ◦ Sein Hofmeister zu seyn, die Correspondence … Ich bin mir immer
ungewiß ob ich Ihnen so viel Nutzen schaffen kann als man erwartet. Sorgen
Sie daß ich hierin überführt werde. Wie befinden sich die Patienten am Fieber
dort? Ich hoffe daß sie gesund sind. Sie bleiben es auch liebster Freund! Was
für Ursache haben Sie misvergnügt zu seyn? Schicken Sie Buffon, wenn es
mögl. Ist Ihr Frauchen gesund. Ich habe nichts mehr hinzuzusetzen als die
Versicherung einer unveränderten Freundschaft, mit der ich ersterbe der
Ihrige. Leben Sie vergnügt und zufrieden. Ich habe Ihnen noch viel zu
schreiben was ich aufs nächste laßen muß. Ich umarme Sie nochmals v die
Ihrige. Grüßen Sie herzl. den HE. Bruder.

den 20 May 756. Fortsetzung des vorigen.

Meine Stunden sollten angehen. Ich eilte. Der Besuch eines Gastes, der
sich hier aufhält, hat mich verhindert auf die Gelegenheit Acht zu geben. Man
vertröstet mich auf eine morgende, die abgehen soll. Ich bin der Gelegenheiten
wegen bisweilen sehr verlegen. 3 wenn ich nichts zu bestellen habe, oder nichts
erwarte. Ist mir daran gelegen; so findt sich keine. Doch ein ganzer halber
Bogen, wie will den füllen und womit haben Sie die Strafe verdient, liebster
Freund, den Verstand zusammenzusuchen. Meine Hand verträgt sich schlecht
mit meinem Project. Auch diesen Einwurf habe ich mir schon gemacht. Das
Schreibgeräth ist aber auch darnach. Nicht Zeit Buchstaben zu mahlen; wenn
ich es auch könnte. Laßen Sie mich noch ein wenig von dem was schwatzen,
wo ich in der Hälfte gestört worden bin. Aus meinen No. haben Sie ersehen,
daß ich abstract genung die Sache untersucht habe. Ich entferne mich nicht
ganz von meinem Beruf. Der junge Berens ist immer mit ein Augenmerk von
denjenigen Diensten, die ich dort erzeigen könnte. Man ist bisweilen
glücklicher, wenn man nicht alles zu verantworten sich übernehmen muß. Das
Vorurtheil der übrigen nimmt mich für seine Gemüthsart und Fähigkeit ein;
überdem hab ich gemerkt daß er ein Liebling des unsrigen ist. Sollte ich in
Ansehung der Correspondence nicht alles ausführen können; so glaube ich
Ihnen doch wenigstens auch nicht ganz unnütz zu seyn. Und gesetzt, nichts
gelingt; so weiß ich und kenne diejenigen, mit denen ich zu thun habe. Ich würde
auch nicht so tumm seyn meine Unvermögenheit gar nicht zu merken und mir
von andern die Augen erst hierüber öfnen zu laßen. Ich erinnere Sie noch
einmal an meinen Wunsch, den Sie öfters gehört, daß ich die Wißenschaften
als eine Gemütsergötzung treiben könnte. Ein purus putus in einem eintzigen
Zweige der Gelehrsamkeit zu seyn wiederspricht eben so sehr meiner Neigung
als die Möglichkeit mich hinlänglich auszubreiten meinen Kräften. Ich weiß
das wenigste was man der Schande wegen mehr als des Nutzens wegens
wißen muß. Das verdriest mir und ich kann mich als ein studierender niemals
selbst deswegen rechtfertigen. Die Zeit dazu ist versäumt und die Kosten
würden der Mühe nicht werth seyn. Wie viele Dinge die ich jetzt mitnehmen
muß um mich in dem Gleise zu erhalten, worinn ich bin; wie viele andere,
denen ich mich nicht genung nahen darf, weil sie mich gleichfalls davon zu
sehr entfernen würden. Aus allen diesen entgegengesetzten Kräften müßen
nicht nur sehr krumme Linien sondern selbst solche entstehen, die keine
Gleichung erklären kann. Meine Bereitwilligkeit alles einzugehen wird Sie desto
weniger befremden, wenn Sie überlegen, wie viel ich bey dem Tausch meines
Zustandes gewinne. Für wenig Menschen gemacht, schreiben Sie mir, wenn
ich es doch für die wenigsten wäre! Meinen Freunden gehöre ich gewiß
ganz zu. Sie wißen als ein Philosoph und als ein Christ, wer die wenigsten
sind. Ich gehe wenigstens nicht wie ein Diogenes dem gemeinen Mann
entgegen, wenn er von der Schaubühne kommt; ich erlaube mir aber mit dem
Horaz: profanum vulgus odi et arceo zu sagen.
Ich verzweifle hier mit einer guten Art fortzukommen. Keine merklichere
Ahndung habe in meinem Leben gehabt als der letzte Eintritt in daßelbe
gewesen. Vielleicht thun die Umstände das, was meine Klugheit sich nicht
zutraut. Die Entwickelung pflegt bey mir der letzte Augenblick günstiger zu
machen als die Ueberlegung. Ich will mich also auf den hierinn auch ein
wenig verlaßen.
Es wäre mir lieb wenn ich einen kleinen Umweg nehmen könnte ehe ich
nach Riga zurück kehrte. Noch sehe ich nicht das geringste ab. HE. B. scheint
mir das zu verstehen zu geben. Mein Wunsch wäre dies es gleichfalls,
meiner selbst so wohl als anderer wegen. Genung hievon.
HE. Peters. hat mir vor einem Wirthshaus zuruffen laßen mich in
Ansehung des Briefes zu erklären den ich an Ihren HE. Bruder geschrieben.
Ich werde es selbst thun, wie ich hoffe ohne die Feder für ihn deswegen
ansetzen zu dürfen. Mein Bruder macht mir Hoffnung ehstens mit der
Uebersetzung fertig zu seyn. Auf ein reiches Verzeichnis von Druckfehler machen Sie
sich nur gefast.
Wie gefällt Ihnen der Dumocalaner? und der Schweitzer? Ist es nicht
Schade, daß die Menschen es beßer meynen können als es sich thun läßt?
Für den geretteten Bodinus danke ergebenst. Ich will noch abwarten, ob Sie
vielleicht etwas mehr für mich erhascht haben ehe ich Ihnen das Geld dafür
übermache. Wovon Sie mir übrigens ein Stillschweigen auferlegt haben,
davon will ich nicht denken. Melden Sie mir doch wie Ihr Aktus abgelaufen.
Wie sind Sie auf die Cometen gekommen? Für die Mühe in Ansehung der
Encyclopedie bitte um Verzeyhung. Ich habe dieser Tagen einen Anfang
gemacht, der vermuthlich sehr langsam von statten gehen wird. Ich denke fast
dies zu meiner Reisearbeit zu machen. Wenn ich nicht zu spät komme, so möchte
ich wohl noch für den Artikel Critique bitten. Ist es schon vorbey so ist nicht
viel daran gelegen. Auch in Meyhof möchte vielleicht Zeit haben die selbst
abgeschriebenen Artikel zu übersetzen. Beau, Art v Composition nämlich; wenn
noch Certitude, Corvée v höchstens Critique dazu kämen; so würde nebst
einer Vorrede an einem Versuch genung seyn. Dem Artikel Art möchte ich
das kleine Gespräch wohl vorher setzen was dem Batteux angehängt ist. Der
Besuch eines Mannes ist nun schon angemeldet der aus Tag Nacht v vice
versa
macht. Ich muß also darauf gefast seyn um meine Briefe fertig zu
machen halten. Es heist morgen in aller Früh wird jemand abgehen. Ich
umarme Sie und Ihr liebes Frauchen. Leben Sie wohl v lieben Sie
Ihren Hamann.


Ich erwarte nächstens ein paar Zeilen von Ihnen.







Kaiser Augustus




geschrieben nicht überliefert






















neuen Styl nach gregorianischem Kalender


Briefe nicht überliefert







Anschlägen wohl die Reise nach England im Auftrag der Familie Berens, Brief Nr. 77 (ZH I 202/5)



























alten Mann der Vater,
Johann Christoph Hamann











seine Reise von
Johann Christoph Berens




Hause das Grünhofsche (Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Jelgava/Mitau, Lettland [56° 31' N, 23° 30' O])

Kgb. Königsberg













vermutlich die Bde. oder einen Bd. der Übers.: Vermischte Schriften,
Hume, Essays

wohl Reden, die Lindner zum ›Schulakt‹ am Rigaer Domgymnasium gehalten hat, s.
Lindner, Gedächtnisfeier


junge B.
Georg Berens

Textverlust; es geht um die Idee, G. Berens’ Hofmeister zu werden und die Korrespondenz des Hauses Berens zu führen.





Frauchen
Marianne Lindner
























Correspondence Geschäftskorrespondenz des Hauses Berens






purus putus lat. für: ganz und gar
















Diog. Laert.
6,2,64


Hor. carm.
3,1,1: Odi profanum volgus et arceo. / Abhold bin ich gemeinem Volk, ich halt es fern.







wohl bei der Rückreise aus London





Briefes nicht überliefert










Aktus Feierlichkeiten der Rigaer Domschule






Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; wohl Meijas muiža (Maihof) in Jelgava/Mitau, Lettland [56° 39' N, 23° 42' O]




Gespräch nicht ermittelt








Provenienz:
Druck ZH nach den unpublizierten Druckbogen von 1940. Original verschollen. Letzter bekannter Aufbewahrungsort: Staats- und Universitätsbibliothek Königsberg, Msc. 2552 [Roths Hamanniana], I 2 (25).

Bisherige Drucke:
Friedrich Roth (Hg.): Hamann’s Schriften. 8 Bde. Berlin, Leipzig 1821–1843, I 280–285.
Karl Hermann Gildemeister (Hg.): Johann Georg Hamann’s, des Magus im Norden, Leben und Schriften. 6 Bde. Gotha 1857–1868, I 99–101.
ZH I 200–205, Nr. 77.